Aktuelles zur Corona-Pandemie

Vorstand und Bereichsleitungen tauschen sich regelmäßig zur aktuellen Situation aus. So behalten wir den Überblick und stimmen unsere Maßnahmen stiftungsweit ab.

Wir tun alles, um die Gesundheit unserer Klienten*innen und Kollegen*innen zu schützen. Wir wollen so viel Sicherheit wie möglich. Mit diesem Ansatz haben wir die vergangenen Monate gut bewältigt und Ansteckungsfälle schnell begrenzt.

Grundlage unserer Maßnahmen sind die Verordnungen des Sozialministeriums. Natürlich passen wir uns permanent den aktuellen Entwicklungen und Vorgaben an und stehen dazu im engen Austausch mit Behörden und Angehörigen.

Schule Lichtenstern (SBBZ)

Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sind von der Schließung des Schulbetriebs ausgenommen. Unser SBBZ führt den Unterricht seit dem 11. Januar unter Beachtung der Hygienevorgaben fort. Eltern können ihre Kinder formlos vom Präsenzunterricht freistellen. Für den Schulbetrieb gelten die Regelungen des Kultusministeriums. Die Mitarbeiter*innen können sich außerdem freiwillig zweimal in der Woche mit einem Schnelltest testen lassen und unseren Schülern*innen bieten wir nach Ferien und im Verdachtsfall auch Schnelltests an.  Im gesamten Schulhof und Schulgebäude gelten unverändert die AHA-L Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht. Morgens bei der Ankunft wird bei allen Kinder und Jugendlichen eine Temperaturmessung durchgeführt. Zusätzlich setzen wir in jedem Klassenzimmer Luftreinigungsgeräte ein. Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen dürfen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Eine Übersicht, wann Ihr Kind bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben soll, finden Sie hier.

Grundschule Lichtenstern

Unsere Grundschule in Weinsberg-Gellmersbach ist aktuell im Fernunterricht.  Auch hier gelten und handeln wir nach den Regelungen des Kultusministeriums. Wenn der Präsenzunterricht wieder beginnt gelten auch dort unverändert die AHA-L Regeln und für Mitarbeiter*innen besteht Maskenpflicht (FFP2-Masken oder klinische Masken). Zusätzlich setzen wir Luftreinigungsgeräte ein. Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen dürfen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Eine Übersicht, wann Ihr Kind bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben soll, finden Sie hier.


Lichtensterner Werkstätten und Förder- und Betreuungsbereiche (FuB)

Im Unterschied zum ersten Lockdown sind die FuBs und Werkstätten diesmal nicht geschlossen. Wir sind mit den für uns zuständigen Gesundheitsämtern im Gespräch und beraten uns mit diesen, in allen Bereichen gelten unverändert die AHA-L Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht. Zweimal in der Woche bieten wir allen Mitarbeiter*innen und Klienten*innen einen PoC-Antigen-Schnelltest an. Diese Tests helfen dabei, Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 schneller zu erkennen. (Informationen zu Corona-Test finden Sie hier.) Am Standort Lichtenstern setzen wir zusätzlich Luftreinigungsgeräte ein. Ein anderer Baustein unserer Infektionsschutzmaßnahmen ist, dass wir die verschiedene Arbeitsgruppen nicht mischen, das gilt natürlich auch beim Mittagessen.  Außerdem trennen wir, soweit möglich, Klienten*innen, die Lichtensterner Wohnangebote nutzen von externen Klienten*innen.


Wohnen

Im Wohnen stehen wir, insbesondere wenn Verdachtsfälle auftreten, im engen Kontakt zu den Gesundheitsbehörden. Außerdem bieten wir den Kollegen*innen und den Bewohnern*innen in unseren großen Wohneinrichtungen in Lichtenstern und auf dem Friedrichshof einmal pro Woche einen PoC-Antigen-Schnelltest an. Diese Tests helfen dabei, Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 schneller zu erkennen. (Informationen zu Corona-Test finden Sie hier.) Auch im Wohnbereich gelten unverändert die AHA-L Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht.


Senioren- und Pflegeheim Rosengarten

Gemäß der Verordungen werden alle Mitarbeiter*innen jeden zweiten Tag mit PoC-Antigen-Schnelltests untersucht. Diese Tests helfen dabei, Infektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 schneller zu erkennen. (Informationen zu Corona-Test finden Sie hier.) Außerdem testen wir jeden Hausbesucher, egal ob Therapeut oder Angehöriger und natürlich gelten unverändert die AHA-L Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht. Besuche sind zurzeit nur über Terminvergabe möglich. Hier unser Kontakt.


Gruppenangebote unserer Offenen Hilfen finden derzeit nicht statt.

Gottesdienste und Führungen finden derzeit nicht statt.

Die wichtige seelsorgerische Unterstützung durch das Referat Diakonie findet weiterhin statt, unter Wahrung der notwendigen Infektionschutzmaßnahmen.

 

 

 

Besuche

Wer uns besuchen will, muss diese Regeln einhalten:

  • Besucher*innen müssen eine FFP2-Maske tragen und die AHA-L Regeln einhalten
  • Den Anweisungen des Personals ist stets Folge zu leisten
  • Von der Einrichtungsleitung kann ein Antigen-Schnelltest (POC-Test) verlangt werden

Besuche sind nicht erlaubt,

  • wenn die Person, die besucht werden soll mit SARS-CoV-2 infiziert ist oder ein begründeter Verdacht auf eine Infektion beteht
  • wenn die Besucher*innen ein positives Testergebnis haben
  • wenn die Besucher*innen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder 14 Tagen vor dem Besuch standen
  • wenn die Besucher*innen Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen

Je nach Haus und Bereich können weitere Besuchsregeln hinzukommen.  Wichtig ist, sich rechtzeitig vor dem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung zu infomieren. Hier gehts zu unseren Standorten.


Heimfahrten und Rückkehr

Für Bewohner*innen unserer sogenannten besonderen Wohnformen (wie z.B. den Wohneinheiten am Friedrichshof oder dem Haus im Ziegeleipark), die über Nacht ihre Familien besuchen, Urlaub machen oder ins Krankenaus müssen gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen und Regeln bei der Rückkehr.

Wir nehmen nur Personen auf, die negativ getestet sind.
Dabei müssen wir berücksichtigen, dass selbst bei einem negativen Antigen-Schnelltest eine Infektion vorliegen kann, die noch nicht erkannt wurde.

Für eine Rückkehr gibt es zwei Möglichkeiten:

Rückkehrmit PCR-Test (Labortest)

  • Eine Aufnahme bei Rückkehr ist direkt möglich, wenn ein aktuelles negatives PCR-Testergebnis vorliegt
  • Zur Sicherheit führen wir innerhalb der ersten sieben Tage zusätzlich weitere Antigen-Schnelltests durch und beobachten den Gesundheitszustand
  • Sofern zumutbar und möglich tragen die Rückkehrer*innen eine FFP2-Maske

Rückkehr mit Antigen-Schnelltest

  • Wir führen bei uns vor Ort einen Antigen-Schnelltest durch. Nur wenn das Ergebnis negativ ist, nehmen wir auf
  • Zur Sicherheit führen wir in der ersten drei Tage täglich Antigen-Schnelltests durch und beobachten den Gesundheitszustand
  • Die Rückkehrer*innen bleiben bis zum dritten Tag in ihrer häuslichen Umgebung  und verzichten soweit als möglich auf Kontakte
  • Das bedeutet, dass in dieser Zeit auch kein Werkstattbesuch in den Lichtensterner Werkstätten und keine Tagesbetreuung im Förder- und Betreuungsbereich oder in der Seniorengruppe möglich ist

Wichtig für Angehörige und Betreuer*innen:

  • Sowohl Sie selbst als auch wir müssen einige Vorkehrungen vor der Rückkehr treffen, z.B. Formulare ausfüllen und Tests vorbereiten
  • Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen schon bei einer Übernachtung gelten
  • Wir versuchen die Rückkehrer*innen so schnell wie möglich wieder in den gewohnten Tagesablauf einzubinden. So kann es gut sein, dass wir auch bei Aufnahme mit POC-Antigen-Schnelltest auf eine Kontaktreduzierung verzichten, wenn die Rückkehrer*innen zuverlässig eine FFP2-Maske tragen.
  • Bitte beachten Sie, dass die Rückkehr von Standort zu Standort etwas anders ablaufen kann. Das hängt damit zusammen, dass die Lage und die behördlichen Vorgaben und Anordnungen vor Ort abweichen können.

Damit wir eine gute Lösung zwischen dem Schutz aller und der Lebensqualität des einzelnen finden können, müssen wir uns eng abstimmen:

Wenden Sie sich rechtzeitig an die Einrichtungsleitung vor Ort und stimmen sie ab, wann ein Aufenthalt über Nacht außerhalb der Wohngruppe ansteht und wann die Rückkehr stattfindet. Hier geht's zu unseren Standorten. 

Wägen Sie ab, ob ein Auswärts-Aufenthalt über Nacht wirklich notwendig ist. Eine Rückkehr ist erfahrungsgemäß immer mit viel Aufwand – insbesondere für den Rückkehrer*in –  und einem erhöhten Ansteckungsrisiko verbunden.


Neuaufnahmen

Auch hier gelten besondere Regeln und Schutzvorkehrungen.
Mehr Information dazu erfahren Sie von unserem Sozialdienst.

Telefon 07130 10-110
sozialdienst@lichtenstern.de


Imfpung

Wir setzen große Hoffnungen in die entwickelten Impfstoffe und werben dafür, damit sich möglichst viele dazu bereit erklären, sich impfen zu lassen. Nur so können wir die Pandemie wirkungsvoll bekämpfen. Aber natürlich ist das eine ganz individuelle Frage. Eine Impfung ist freiwillig. Das gilt es zu respektieren. Die Aufklärung über die medizinische Seite der Impfung erfolgt über einen Arzt.

Bereits im Januar dieses Jahres hatten wir uns intensiv bemüht ein mobiles Impfteam an diejenige Standorte zu bekommen, an denen sehr viele mobilitätseingeschränkte und zusätzlich erkrankte Menschen wohnen – zum damaligen Zeitpunkt allerdings ohne Erfolg. Inzwischen haben alle Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen an allen unseren Standorten die Möglichkeit gehabt, die erste Impfung zu bekommen. Die Bewohner*innen des Alten- und Pflegeheims Rosengarten und die Bewohner*innen unseres binnendifferenzierten Wohnens am Standort Lichtenstern haben sogar schon die zweite Impfung erhalten. Anfang Juni stehen die zweiten Impfungen in Lichtenstern und am Friedrichshof an.

Die große Impfbereitschaft ist ein wichtiger und erfreulicher Schritt hin zur mehr Infektionsschutz.

Mehr Informationen zu Corona und den aktuellsten Entwicklungen finden Sie unter folgenden Links:

 

Coronavirus -"Was ist das?"- einfach erklärt in diesem Video.

Ein gutes Info-Video zur Corona-Impfung in Leichter Sprache gibt es hier

Regeln zum Schutz von Corona in Leichter Sprache? Hier in Leichter Sprache nachlesen, was getan werden soll.

Tolle Seite in Leichter Spraxche zum Thema Corona. Hier.

Aktuelle Corona-Informationen der Stadt Heilbronn gibt es hier.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Telefon 116 117
Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl. Sie gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal, ob sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon gewählt wird. 


Hotline der SLK-Kliniken sowie der Gesundheitsämter der Stadt und des Landkreises Heilbronn: Telefon 07131 4933333


Hotline des Gesundheitsamts im Hohenlohekreis: Telefon 07940 18-888


TelefonSeelsorge Deutschland: Telefon 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
Der Anruf ist kostenfrei.


Eltern-Hotline des Kinderschutzbund Kreisverband Heilbron: Mobil 0162 898 77 68
Täglich – auch am Wochenende – erreichbar von 10 Uhr bis 22 Uhr.